Paco unlimited / Branchenlösungen:Vernetztes Wohnen

Praxisbeispiel "Altbau der Zukunft" in Berlin



„e-wohnen der zukunft“ – unter diesem Motto realisiert die Fabarius Hausverwaltung, Berlin, mit ihren aktuellen Sanierungskonzepten im Bestand neue Perspektiven im Bereich Vernetztes Wohnen und Home Automation.

Grundgedanke von „e-wohnen der zukunft“ ist es, Mietwohnungen zu schaffen, die den technischen und ästhetischen Ansprüchen eines Mieters im 21. Jahrhundert entsprechen und anspruchsvolle Architektur mit modernster elektronischer Wohntechnologie vereinen. Hinzu kommt im Bestand ein hochwertiger Renovierungsstandard sowie ein funktionales und zeitgerechtes, gleichzeitig aber auch bezahlbares Design bei der Wohnungsausstattung.

„Der Wohnstandard, wie er heute angeboten wird, erfüllt diese Bedürfnisse nicht mehr. Wir Eigentümer und Mieter sind anspruchsvoller und komplexer geworden – genau wie unser Leben. Unser e-wohnen-Konzept schafft ein Wohnerlebnis, das diesen neuen ästhetischen, praktischen und technischen Ansprüchen entspricht“, so Dirk Fabarius, Geschäftsführer der Fabarius Hausverwaltung und Initiator der e-wohnen-Projekte.


Bislang wurden im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg von der Fabarius Hausverwaltung zwei Projekte nach dem eigenen e-wohnen-Standard realisiert – eine Altbausanierung und ein Neubau. Auch das dritte e-wohnen-Projekt „Altbau der Zukunft“ befindet sich wieder im Prenzlauer Berg. Hier wurde kürzlich ein Gründerzeit-Altbau von Grund auf saniert und wie die beiden ersten Projekte mit den Voraussetzungen für modernste elektronische Wohntechnologie ausgestattet. Das Bestandsobjekt umfasst 25 Altbauwohnungen, das Penthouse im Dachgeschoss und eine Pension in den beiden unteren Stockwerken. „Mieter haben hier z. B. sehr kostengünstig die Möglichkeit, die durch die Pension ohnehin bereitgestellte Raumpflege für die eigene Mietwohnung zu nutzen. In anderen Mietimmobilien könnten dies z. B. Pflegeleistungen sein. Die komplette Intelligenz der Hausautomation wird über Bussysteme und Netzwerkleitungen im Keller zu einem zentralen Hausserver zusammen geführt. „Vernetzte Rauchmelder können daher auch im Notfall einen Notruf schnell absetzen oder Mieter nutzen das vorhandene Netzwerk in jedem Zimmer einfach für einen Internet-Zugang.“

Aber auch beim Thema Schließsystem und Abrechnung von Services geht man neue Wege: „Hier haben wir uns bewusst für die zentral verwaltete Zugangs- und Abrechnungslösung von PACO unlimited entschieden“, meint Dirk Fabarius.

Ein Zugangsmedium für die gesamte Immobilie
Kontaktlose Chiptechnologie setzt dabei neue Maßstäbe in puncto Servicefreundlichkeit und Zukunfts- und Investitionssicherheit. Ein einziger kleiner RFID-Datenträger (berührungslose Funktechnologie) namens Pacoclip im Schlüsselanhängerformat steuert durchgängig Zugangsberechtigungen im gesamten Gebäude. Er rechnet gleichzeitig auch kostenpflichtige Services sowie die Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen bargeldlos ab.

Mit dem Pacoclip lassen sich nicht nur die Haus- und Wohnungstüren und eine RENZ-Briefkastenanlage öffnen, sondern auch der Zugang und die Nutzung einer speziellen Müllschleuse der Firma Innotec Abfallmanagement in einer attraktiven Müllumhausung im Hof steuern. An den Wohnungseingangstüren kommt jeweils ein neuartiger, batteriebetriebener Schließzylinder von Uhlmann & Zacher zum Einsatz. Die Vorteile einer solchen Lösung liegen gerade für den Immobilienbestand auf der Hand: auch ältere Türen mit Profilzylinderlochung können ohne größeren Montage- und Verkabelungsaufwand kostengünstig und einfach nachgerüstet werden.

Bei Verlust kann der Paco-Datenträger schnell und einfach gesperrt werden, womit ein teures Auswechseln von Schlössern, Schließzylindern oder Schlüsseln entfällt. „Durch die zentrale Verwaltung bei Paco gestaltet sich die laufende Verwaltung und Anpassung von Schließplänen wesentlich einfacher. Die Sicherheit im Gebäude bleibt selbst bei vollkommen neuen Anforderungen immer erhalten. Die höheren Anschaffungskosten in die Zugangstechnologie amortisieren sich so schon nach wenigen Jahren durch die geringeren Folgekosten der zentralen Verwaltung und Abrechnung“, so Fabarius. Die individuellen Zugangsberechtigungen für jeden Bewohner werden elektronisch im zentralen Hintergrundsystem von PACO unlimited verwaltet. Aktualisierungen der Zugangsberechtigungen und Datenträger an dem jeweiligen Paco-Zugangsmodul werden vor Ort mittels eines Mobilterminals vorgenommen.

Investition mit Blick in die Zukunft
Auch beim Thema Investition denkt Fabarius als Immobilieninvestor langfristig: Heute verfügbare Vernetzungstechnologien, kabelgebunden oder kontaktlos, sichern nicht nur durch die zeitgemäßen Einsatzmöglichkeiten eine hohe Nachfrage der Wohnungen, sondern senken Betriebskosten und steigern den Immobilienwert auch aus Sicht der Kreditwirtschaft. „Der reduzierte Betriebskostenanteil bietet ein hohes Potenzial für eine Steigerung der Grundmiete, das wir auch in der Praxis umsetzen konnten. Neben dieser Renditesteigerung folgen auf eine positivere gutachterliche Bewertung der e-Wohnen-Projekte durch die Kreditwirtschaft auch geringere Finanzierungskosten“, meint Dirk Fabarius.

Ein wesentlicher Aspekt, der bei der Betrachtung des Gesamtlebenszyklus einer Immobilie immer mehr an Bedeutung gewinnt. Doch nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig scheint das Projekt „Altbau der Zukunft“ im Prenzlauer Berg erfolgreich zu sein: Das Bau-Medienprojekt läßt den Markt angesichts des hohen Ausbaustandards und der attraktiven Lage im Trendquartier Prenzlauer Berg aufhorchen.

Weitere Informationen zum e-Wohnen Projekt finden Sie unter:
www.e-wohnen-der-zukunft.de/projekte/altbau-der-zukunft